Foto: Standortagentur Tirol

Familie

Wer keine hat, bekommt eine. Und wer eine hat, wird von der öffentlichen Hand rundum kräftig unterstützt. Familie wird im Geburtsland der SOS-Kinderdörfer groß geschrieben.

Jederzeit bestens versorgt

Kindern, die ihre Eltern im Krieg verloren hatten, ein Zuhause geben – das war der Wunsch von Hermann Gmeiner. "Ich habe eines Tages dieses Schicksal der Kinder nicht mehr ertragen und glaubte, es muss einen anderen Weg geben, diesen Kindern zu helfen", sagte er und errichtete 1949 das erste SOS-Kinderdorf in Imst in Tirol.

Heute ist die Organisation SOS-Kinderdorf in 133 Ländern tätig. Weltweit verdanken rund 82.000 Kinder und Jugendliche ihr dauerhaftes Zuhause der Organisation. Allein in Österreich gibt es elf SOS-Kinderdörfer, 22 Jugend-Wohngemeinschaften, zwei Flüchtlingsprojekte, sechs Nachbetreuungsstellen, neun Kinderwohngruppen, vier Arbeitsprojekte, fünf Beratungsstellen, acht Kindergärten und ein medizinisches Zentrum. Insgesamt konnten die über 1.000 Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf so 6.300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Österreich unterstützen.

Dass in Tirol, dem Geburtsort der SOS-Kinderdörfer, die Familie und gute Betreuung von Kindern eine hohe Priorität genießt, versteht sich daher von selbst. Kinder sollen stets gut versorgt sein, spielen und toben können – auch wenn die Eltern gerade arbeiten.

Damit sich Beruf und Familie vereinbaren lassen, stehen zum Beispiel 1.123 Betreuungseinrichtungen oder Tagesmütter – u.a. des Katholischen Familienverbandes, des Vereins Frauen im Brennpunkt oder verschiedener Sozial- und Gesundheitssprengel – zur Verfügung. Einige Kindergärten bieten schon vor 7:30 Uhr Betreuung an. Landesförderungen wie das Kindergeld plus unterstützen berufstätige Eltern zusätzlich dabei, die Betreuung ihrer Kinder zu stemmen. Neben diesem finanziellen Zuschuss für die Zwei- und Dreijährigen – in Österreich übrigens einzigartig – ist der Kindergarten für Vier- und Fünfjährige gratis.

Im Sommer setzen Ferienaktionen der „Spiel-mit-mir-Wochen“ – die gibt's seit 20 Jahren – noch eins drauf: Während die Eltern arbeiten, gibt's für Kleine und Kids zwischen 3 und 14 dort ein abwechslungsreiches Spiel-, Sport-und Kultur-Programm. Und das maximal mobil. Denn wer bereits Schüler ist und ein sogenanntes SchulPlus-Ticket im Rucksack hat, kann in der schulfreien Zeit mit Bus, Bahn oder Tram ohne weitere Kosten durchs ganze Land gondeln.

Gemeinsame Familienzeit? Wird auch unterstützt. Mit dem Familienpass gibt es ganzjährig bis zu 50% Ermäßigung bei verschiedensten Freizeitaktivitäten und vergünstigte Bus- und Bahnfahrten. Schließlich ist Tirol ein Land voller Entdeckungen. Eine alpine Region mit großen bunten Wiesen, kleinen Bächen zum plantschen und großen Seen zum Schwimmen, zauberhaften Wäldern, Felsen zum Klettern und reichlich Schnee im Winter – ein Abenteuerland, in dem es niemals langweilig wird. Im Alpenzoo die Tierwelt erleben, auf den Bergen mit dem Mountainbike runter rasen und im Hochseilgarten zwischen den Baumwipfeln klettern, balancieren und schwingen, Rodeln, Schlittschuhlaufen oder Schifahren – Tirol ist für naturverbundene und aktive Kinder und Familien ein passendes Zuhause.

Aktivzeit

Abenteuerlustig, kreativ, wissbegierig? Es gibt für alle was:

Von Wieselcamp bis Music-Week - eine umfassende Sammlung unterschiedlichster Feriencamps für Kids im Tiroler Sommer 2015 bietet das Amt der Tiroler Landesregierung zum Download:

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Links

Ein eigenes Jugendportal bietet in Tirol Infos und Workshops rund um Themen wie Arbeit, Bildung, Freizeit, Sicherheit im Internet oder z.B. Chancen durch Auslandsaufenthalte: