Foto: Standortagentur Tirol

Infrastruktur

Ein großes Danke an die Alpen für die gute Infrastruktur. Im Bild ein sehr bekannter Teil des 8.800 km langen Straßen- und Schienennetzes in Tirol: die Europabrücke.

Dank an die Alpen

Die Berge sind im Weg, es geht langsam voran und nur große Siedlungen sind erreichbar? Fehlanzeige! Die alpine Natur ist sogar der Grund, weshalb Tirol heute über eine besonders gute Infrastruktur verfügt und die Wirtschaft pulsiert.


Das „Land im Gebirg“ hat bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Touristen angelockt und seit jeher die Mobilität gestärkt. Heute bieten die Berge Sportlern perfekte Bedingungen: über 5.600 Kilometer Bergstrecken und Trails für Mountainbiker sowie 4.000 Pistenkilometer in insgesamt rund 100 Skigebieten. Kein Wunder, dass Sportler aus der ganzen Welt nach Tirol kommen. Dreimal fanden Olympische Winterspiele und zuletzt die Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 in Innsbruck statt.

Mit dem Tourismus und seinen sportlichen Großveranstaltungen hat Tirol auch sein Straßen- und Schienennetz früh ausgebaut. Es ist heute 8.800 Kilometer lang und reicht bis in alle Winkel des Landes. Durch die 5.929 (2015) Flüge, die vom Flughafen Innsbruck (im Beitrag) aus jährlich weggehen, ist zudem schnelles Reisen über alle Ländergrenzen hinweg möglich.

Von der guten Infrastruktur profitieren neben Sportbegeisterten und Gästen vor allem Unternehmen, die ihre Waren transportieren. Auf der Ost-West-Achse in die Schweiz oder vom Norden Deutschlands in den Süden Italiens bequem über die Europabrücke (im Beitrag) bzw. Brenner-Autobahn beziehungsweise ab 2025 durch den soeben entstehenden Brennerbasistunnel. Ein Dank an die alpine Natur! Sie ist in Tirol durchaus nicht im Weg, Tiroler haben ihr stattdessen viel zu verdanken.

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