Foto: Standortagentur Tirol

Tourismus

Menschen aus der ganzen Welt schätzen Tirol als Urlaubsregion, ein Grund dafür ist die faszinierende Verbindung des gebirgigen Naturraums mit innovativer Architektur und Technik wie hier beim Seilbahn-Neubau am Gaislachkogl in Sölden. Übrigens: hier ist man in 3 Minuten auf 3.000 Metern.

Tradition und Innovation zugleich

Ob wandern zu den vielen Almen, klettern auf die zahlreichen Gipfel, Mountain-Biken, Skifahren oder einfach nur bei einem der Wellness-Angebote entspannen und die Kulinarik genießen – Menschen der ganzen Welt schätzen Tirol als Urlaubsregion.

10,2 Millionen Ankünfte und 44,9 Millionen Übernachtungen zählt das Land jährlich. Dazu stehen 340.000 Betten bereit. Dabei wurden knapp über 90% der Übernachtungen von Touristen aus dem Ausland generiert, davon 52% allein durch Gäste aus Deutschland. Die Tourismus-Branche bildet neben der Sachgüterproduktion und den wirtschaftsnahen Dienstleistungen die drittstärkste Säule der Tiroler Wirtschaft. Und mit rund  71.000 Beschäftigten generiert der Tiroler Tourismus jährlich rund 7,3 Milliarden Euro Umsatz.

Die Geschichte dieses Wirtschaftszweiges beginnt früh. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Gäste zur Sommerfrische. Zudem besuchten Bildungsreisende, Naturwissenschaftler und Bergsteigerpioniere das Land. Die Entwicklung des Tourismus ist schließlich auch unmittelbar mit den Anfängen des Alpinismus verknüpft. So wurden 1862 der Österreichische Alpenverein und 1869 der Deutsche Alpenverein gegründet. Der Wintertourismus gewann jedoch erst nach dem ersten Weltkrieg an Bedeutung.

Schnell kritisierte man bereits im frühen 20. Jahrhundert die Zerstörung der Natur durch den Tourismus. Gleichzeitig entdeckte man die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs. So einigte man sich 1910 auf ein Landesfremdenverkehrsgesetz, das die verschiedenen Fragen zum Fremdenverkehr und seine Förderungen regelte.

Mit diesem Gesetz bringen die Tiroler fortan Tourismus und Natur in Einklang. Naturschutzgebiete nehmen ein Viertel der Landesfläche ein. Modernste Technologien ermöglichen umweltschonenden und nachhaltigen Pistenspaß. So werden bereits zahlreiche Skilifte mit Sonnenenergie angetrieben. Oder arbeiten hocheffiziente Schneekanonen mit Wasserkraft und produzieren Schnee nur dort, wo seine Decke dünn geworden ist. Und überhaupt widmen sich mehr und mehr Anbieter von Hotels über Bergbahnstationen und Almhütten bis hin zu ganzen Regionen dem Thema Nachhaltigkeit mit größter Akribie, wie Sie in diesem weiterführenden Beitrag lesen.

Zukunftsorientiert und naturverbunden sind auch die neuen Angebote des Gesundheitstourismus. Innovative Konzepte ermöglichen wirksame Prävention oder Therapie von Syndromen wie Burn-out durch Ruhe in der Natur. So auch das LANS Med Concept des international mehrfach ausgezeichneten Lanserhof, das modernste Medizin mit traditionellen Heilverfahren verbindet. Dieses Beispiel zeigt die einfache Gleichung des Tiroler Tourismus insgesamt: Tradition plus Innovation ergibt langfristigen Erfolg.

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Hoher Anteil

13,5 Prozent

So hoch ist der Anteil des Beherbergungs- und Gaststättenwesens an der Tiroler Bruttowertschöpfung.

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